Lanzarote

Lanzarote, eine faszinierende Insel mit spektakulären sowie gleichzeitig bizarren Vulkanlandschaften, wurde 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Durch die geringe Nähe zur marokkanischen Küste, herrschen ganzjährig angenehme Temperaturen. Lange, sonnige Tage gepaart mit geringen Niederschlagsmengen machen Lanzarote zum idealen Urlaubsort für Taucher und Nichttaucher.

 

Die Insel hat neben ca. 90 Stränden eine Fülle von einzigartigen Touristenattraktionen zu bieten, sodass auch über der Wasseroberfläche reichlich zu entdecken ist. Eine der berühmtesten Touristenattraktionen ist der Timanfaya Nationalpark, wo sich im 18. Jahrhundert die bedeutendsten Vulkanausbrüche in der Geschichte des Vulkanismus ereigneten.

Mit seinen riesigen Lavafeldern und zahlreichen Kratern erinnert das Gebiet des Timanfaya Nationalpark sehr stark an eine Mondlandschaft, die nur darauf wartet entdeckt zu werden. Außerdem beherbergt die Insel einige fantasievolle Kreationen des berühmten Künstlers César Manrique. Dieser setzte sich zu seinen Lebzeiten dafür ein, die landschaftliche und kulturelle Identität seiner Heimatinsel zu bewahren, wodurch er wesentlich dazu beitrug den Massentourismus von Lanzarote fernzuhalten. Nichtsdestotrotz erkannte er das Potential der Insel und kreierte einzigartige Kunstwerke, die sich harmonisch in die vulkanische Landschaft einfügen. Ein Besuch seines früheren Wohnhauses in Tahíche, welches ihm gleichzeitig als Atelier diente, ist schon fast ein Muss. Sein bedeutendstes Kunstwerk ist Jameos del Agua, eine teils eingestürzte Lavaröhre, die er in ein unterirdisches Auditorium verwandelte.   

 

Lanzarote hat außerdem einige schöne Städte und Dörfer zu bieten, wie zum Beispiel Teguise und Haría. Teguise, die ehemalige Hauptstadt von Lanzarote und gleichzeitig eine der ältesten Städte der Kanaren, wurde in den 1980er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Neben der außerordentlichen Architektur ist Teguise bekannt für den großen Markt im Freien, der dort jeden Sonntagmorgen stattfindet. Haría, im Norden der Insel gelegen, ist besser bekannt als das „Tal der zehntausend Palmen“. Aufgrund eines besonderen Mikroklimas wächst dort eine große Auswahl an tropischen Pflanzen, die auf der restlichen Insel nicht zu finden sind.

  • Facebook
  • YouTube
  • Instagram
  • Black TripAdvisor Icon
papagyo